RomLabs

Unter dem Begriff ,RomLab‘ ist ein bewusst offen gehaltenes Veranstaltungsformat zu verstehen, das in experimenteller Form wissenschaftliche Praktiken jenseits akademischer Vortrags- bzw. Publikationsformen erprobt, um so der in der Sektionsarbeit üblichen Themenorientierung eine Auseinandersetzung mit alternativen wissenschaftlichen Arbeitsformen an die Seite zu stellen. Zentral ist
dabei der Transfer-Gedanke. Denkbar wären hier etwa in der Literaturund Kulturwissenschaft eine Kooperation von Kulturschaffenden aus der Romania und Wissenschaftler:innen nach dem Modell dessen, was in Frankreich als recherche-création bekannt ist; in der Fachdidaktik könnte ein Austausch mit Lehrenden aus der Schulpraxis initiiert werden und in der Sprachwissenschaft wären Formate wie
beispielsweise Methodenworkshops zu aufstrebenden Forschungsfeldern vorstellbar. Natürlich sind auch transversale, die romanistischen Teildisziplinen überschreitende Vorschläge jederzeit
willkommen.

Zur Durchführung der „RomLabs“ ist der Donnerstag, 30. September 2026, im Anschluss ab das offizielle Tagungsprogramm vorgesehen. Die Zahl der Teilnehmenden ist nicht von vornherein festgelegt: Sie kann
auf eine Kleingruppe beschränkt bleiben, die sich mit einem spezifischen Thema beschäftigt, ein „Lab“ kann aber mit attraktiven Referent:innen aus Kunst und Kultur auch einen Hörsaal bespielen
oder den Campus ganz verlassen.

Der DRV stellt für jedes „Lab“ eine pauschale Fördersumme von 1.000,- Euro zur Verfügung, die für Organisationskosten aller Art, auch zur Einladung von Gästen, eingesetzt werden kann. Frist für die Einreichung von Vorschlägen für „RomLabs“ ist der 1. Juni 2026, einzureichen ist eine kurze, max. 1.000 Wörter umfassende Skizze des Vorhabens einschließlich eines groben Finanzierungsplans (bitte
per E-Mail als PDF-Datei an die Vorsitzende des DRV: sybille.grosse@rose.uni-heidelberg.de). Wie auch die Sektionen werden die bewilligten „Labs“ bis Mitte August 2026 bekannt gegeben.

Mit der Bewilligung verpflichtet sich jedes „RomLab“ zudem zu einer kurzen Dokumentation der Ergebnisse in einer dafür geeigneten Form für das Mitteilungsheft des DRV.